Mein Leben mit dem Rudel

Den Hund ganzheitlich sehen, ihre Persönlichkeit akzeptieren und ihren Veranlagungen (arten)gerecht zu werden.

Hunde sind ursprünglich Wölfe, die Instinkte des Wolfes schlummern daher auch in unseren „Kautschpatatos“.

Die vier Instinkte kurz beschrieben:

  • Der Jagdinstinkt - Er garantiert dem Hund seine wichtigste Lebensressource, die Nahrung.
  • Der Territorialinstinkt - Er sichert dem Hund sein Revier für die Jagd und den Lebensraum der gesamten Gruppe.
  • Der Sexualinstinkt - Er veranlasst die genetische Reproduktion der eigenen Gene, was nicht mit einer generellen Arterhaltung gleichzusetzen ist. Hierbei geht es vielmehr darum, den Rudelbestand aufrechtzuerhalten.
  • Der soziale Rudelinstinkt trifft eine Aussage über die Wichtigkeit einer Gruppenzugehörigkeit. Hunde mit viel sozialem Rudelinstinkt sind kooperationsbereit, weniger selbstständig. Sie sind einfacher zu erziehen, aber auch äußerst sensible Typen. Für sie ist ihr Mensch existentiell.

 

Ich führe das Rudel ruhig und bestimmt und setze dafür meine Energie ein. Ich verstehe die Kommunikation zwischen den Hunden und akzeptiere die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen.

Vertrauen ist das A und O, der Hund muss seine Grenzen kennen, um sich darin aber auch frei bewegen zu dürfen.

Der Tagesablauf wird so gestaltet, dass Ruhephasen, in denen der Hund das Erlebte verarbeiten kann, nicht zu kurz kommen. Auch das Kuscheln mit ihren Artgenossen oder mit mir darf dabei nicht fehlen.

Draußen in der Natur wird Rücksicht auf Mitmenschen und Tiere genommen. Bei Begegnungen nehme ich alle Hunde zu mir. Hunde, die ihrem Jagdinstinkt gerne freien Lauf lassen, werden in kritischen Gebieten an der Leine geführt, ansonsten dürfen sie schnuppern, buddeln, spielen und einfach Hund sein.


Angii